Salzwüsten
und Salzpfannen:
Natürlich vorkommende
Habitate:
Salzwüsten sind in allen ariden Gebieten der Erde (Mittelasien,
Südwesten Nordamerikas, Südamerika, Nordafrika, Australien) verbreitet. Sie
können überall in mehr oder weniger großen Senken entstehen, wo sich nach Niederschlägen
Regenwasser sammelt. Wenn das Wasser dann verdunstet, bleiben die gelösten Salze
zurück. Die Dimension solcher Niederungen reicht von kleinen Senken mit tonigen
Böden, in denen das Niederschlagswasser nicht versickern kann, bis zu großen,
abflußlosen Salzpfannen, die von Flüssen gespeist werden, oder zu permanenten
Salzseen.
Durch intensive
Landwirtschaft entstandene Flächen:
Auch der Mensch trägt zur Bodenversalzung bei. Durch
die Zunahme der Bevölkerungszahl und die daraus resultierende stärkere Nutzung
hat vielerorts die Degradation der Halbwüste zur Vollwüste eingesetzt. Die intensivere
Wirtschaft war früher nur auf Fluß- und Quelloasen beschränkt. Heute wird der
Boden vielfach mit Hilfe von künstlicher Bewässerung aus neu erbohrten Brunnen
bewirtschaftet. Dabei ist die Dosierung der Wassermenge entscheidend, da überschüssiges
Wasser unter Zurücklassung seiner Mineralien schnell verdunstet und so zur Bodenversalzung
führen kann. Solche Böden sind dann für die landwirtschaftliche Nutzung unbrauchbar.
Pflanzen der
Salzwüsten:
Die hohe Salzkonzentration, der bestimmende ökologische
Faktor der Salzwüsten, wird von nur relativ wenigen Pflanzen ertragen. Die Familie
der Gänsefußgewächse (Chenopodiaceae)
enthält eine hohe Zahl salztoleranter Arten (Halophyten), die überwiegend
in der Vegetation der Salzwüsten dominieren. Neben dieser Pflanzenfamilie spielen
auch die ebenfalls auf Salztoleranz spezialisierten Bleiwurzgewächse (Plumbaginaceae) , Tamarisken
(Tamaricaceae) und Jochblattgewächse
(Zygophyllaceae) eine große Rolle.
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Alhagi
maurorum
Nach A. Engler: Die Vegetation der Erde |
Früchtetragender
Atriplex canescens.
Nach A. Gacsi: Deserts of Southwest (USA). |