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Biologie


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Auch in diesem Sommer ist die Universität Osnabrück wieder Gastgeber für internationale Summerschools, im Rahmen derer Studierende aus aller Welt drei- bis vierwöchige Kursprogramme an der Universität besuchen können. Bereits zum zweiten Mal richtete der Fachbereich Biologie/ Chemie unter der Leitung von Prof. Dr. Susanne Menzel eine Summerschool aus, die sich dem Thema der biologischen Vielfalt – oder, synonym, Biodiversität - widmet.
„Die Resonanz auf unser Programm war überwältigend“ so Prof. Dr. Susanne Menzel, die gemeinsam mit dem Privatdozenten Dr. Knut Jahreis Initiatorin der Biologie-Summerschool ist. „In diesem Jahr konnten wir zahlreiche Studenten dank eingeworbener Mittel des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) mit Stipendien fördern und so neun Studierenden aus Cuenca, Ecuador, eine Teilnahme ermöglichen, die größtenteils sonst niemals hätten teilnehmen können“ so Menzel weiter.
Der Erhalt der Biodiversität auf lokaler und globaler Ebene ist eine der zentralen Herausforderungen des gegenwärtigen Jahrhunderts. Um dem Verlust von Arten und Ökosystemen sowie von genetischer Vielfalt entgegenzutreten, ist eine Ausbildung von Expertinnen und Experten unerlässlich. Insbesondere in den Ländern, die am stärksten vom Verlust der biologischen Vielfalt betroffen sind (so genannten Biodiversitäts-Hotspots), fehlen häufig fokussierte Ausbildungsangebote zum Thema. Eine Kooperation mit der Universidad de Cuenca in dem megadiversen Biodiversitäts-Hotspot Ecuador sichert die Ausbildung solcher Expertinnen und Experten für die Länder, die in Zukunft den Erhalt der lokalen Biodiversität meistern müssen.
„Auch konnten wir erstklassige Dozentinnen und Dozenten für die Summerschool gewinnen, sowohl aus unserem Fachbereich wie auch aus deutschen Forschungsinstituten und aus dem Ausland“ so Jahreis. Insbesondere die Bereitschaft von Universitätsprofessoren aus Costa Rica und Ecuador, als Gastdozenten an der Summerschool mitzuwirken heben die Initiatoren als großen Gewinn hervor. „Nur durch ein Einbinden von Perspektiven der Menschen, die an Biodiversitäts-Hotspots leben und forschen können wir den Blick auf das Phänomen der Biodiversität komplettieren“ so die Initiatoren.
Am 24. Juli endet das dreiwöchige Programm zum Thema Biodiversität. Die 16 teilnehmenden Studierenden werden auf großen Wandpostern die für sie wichtigsten Aspekte des Themas präsentieren. Wenn die Studierenden abreisen, werden sie werden ihr Wissen mit in ihre Heimatländer nehmen und somit einen Beitrag dazu leisten können, die biologische Vielfalt dieser Erde zu erhalten.