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Biologie


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Universität Osnabrück - Biologie

Die Osnabrücker Biologie bietet Bachelor- und Master-Studiengänge für Ein-Fach-Studierende (»Biowissenschaften«) und für Zwei-Fächer-Studierende («Gymnasium/LBS/GHR«) an. Details finden Sie über die obere Menüleiste »Lehre«.
Die etwa 15 Arbeitsgruppen decken das gesamte Spektrum der modernen Biologie ab. Weitere Informationen in den »Teasern« oben sowie unter »Forschung« bzw. »Arbeitsgruppen« in der Menüleiste (mitsamt Personalbestand und Lehrveranstaltungen).

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Nervensysteme wirbelloser Tiere: Eine umfassende Übersicht

“... whilst this planet has gone cycling on according to the fixed law of gravity, from so simple a beginning endless forms most beautiful and most wonderful have been, and are being, evolved.” Mit diesem vielzitierten Satz beschließt Charles Darwin eines seiner Hauptwerke “On the Origin of Species” (1859). Eine unendliche Formenvielfalt erschließt sich auch dem Neurobiologen, der mit Hilfe der neuen mikroskopischen Techniken wie z.B. der konfokalen Laserscanning-Mikroskopie in den Mikrokosmos der Nervensysteme wirbelloser Tiere eintaucht, einer Tiergruppe, der etwa 95% aller Tierarten unseres Planeten angehören. In dem neu erschienenen Buch “Structure and Evolution of Invertebrate Nervous Systems“ haben die drei Herausgeber von den Universitäten Hamburg, Osnabrück und Greifswald insgesamt fast 80 Neurobiologen aus 15 Nationen als Autoren versammelt. So entstand die 55 Kapitel umfassende, systematische par force‐Tour durch die Nervensysteme, die die Entstehung und Vielfalt dieses faszinierenden Systems von den (noch nervensystemlosen) Schwämmen bis zu den ersten Vorläufern der Wirbeltiere nachzuvollzieht. Die Kapitel zur Neuroanatomie einer bestimmten Tiergruppe, die umfassend mit Farbabbildungen illustriert sind, werden durch Beiträge ergänzt, die schlaglichtartig Funktionen des Nervensystems beleuchten, so z.B. die Verarbeitung von polarisiertem Licht oder die Erzeugung rhythmischer motorischer Muster. „Die Idee zu diesem Buchprojekt entstammt unserer Mitarbeit in dem Schwerpunktprogramm „Deep Metazoan Phylogeny“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft“, so die drei Herausgeber. „An der Umsetzung des Projektes haben wir mehr als 2 Jahre gearbeitet. Die Veröffentlichung der letzten derartig umfassenden Darstellung dieses Themas liegt bereits mehr als 60 Jahre zurück. Seitdem gab es in der Neuroanatomie immense Fortschritte durch neue mikroskopische Visualisierungstechniken. Die Formenvielfalt der Nervensysteme wirbelloser Tiere zu erschließen, ist wirklich faszinierend und lohnend, aber nur mit einem großen Team von Autoren zu leisten.“ Der Band ist im Dezember 2015 bei Oxford University Press erschienen.

Fotos (von links nach rechts)
Prof. Dr. Schmidt Rhaesa Universität Hamburg, Centrum für Naturkunde (CeNak), Zoologisches Museum andreas.schmidt‐rhaesa@uni‐hamburg.de
Apl. Prof. Dr. Günter Purschke Universität Osnabrück, Fachbereich Biologie/Chemie purschke@biologie.uni‐osnabrueck.de
Prof. Dr. Steffen Harzsch Universität Greifswald, Zoologisches Institut und Museum steffen.harzsch@uni‐greifswald.de
Fotografen: 1. Matthes Kenning, 2. Lydia Reckers, 3. Helma Roggenbuck

Dr. Jürgen Plötz †

Traurig nehmen wir von dem langjährigen Mitarbeiter
Dr. Jürgen Plötz
*28.05.1943 †28.12.2015
Abschied.

Er war ein Mann der ersten Stunde an der Universität Osnabrück. Jürgen Plötz wurde 1975 als Wissenschaftlicher Assistent im Fachbereich „Dynamische Systeme“ der Universität Osnabrück eingestellt. Im Jahr 1979 folgte die Ernennung zum Akademischen Rat am Fachbereich Biologie/Chemie.
Sein großes Interesse in Forschung und Lehre galt vor allem den Makroalgen. Besonders beliebt bei den Studierenden waren seine regelmäßig angebotenen Exkursionen zu Küstenhabitaten mit Gezeitenvegetation. Im Laufe seines Wirkens hat er mit großer Hingabe ein umfangreiches Algenherbarium angefertigt und den Sammlungen des Fachbereichs überlassen. Das ist von unschätzbarem Wert für zukünftige Forschungsarbeiten zur Variabilität von Arten und zur Anpassungsfähigkeit von Algen an den Salzgehalt der Meere.
Jürgen Plötz war verschiedenen Arbeitsgruppen zugeordnet, zuletzt der Pflanzenphysiologie. 2008 ging er in den Ruhestand. 
Unser Mitgefühl gilt seiner Frau und seiner Familie.
Der Dekan des Fachbereichs Biologie/Chemie       
                 Prof. Dr. Jürgen Heinisch

Foto © Universität Osnabrück/Uwe Lewandowski

Eine typische Handbewegung in der Biochemie

Foto © Universität Osnabrück/Uwe Lewandowski

Konzentriert bei der Sache im botanischen Praktikum

Foto © Universität Osnabrück/Uwe Lewandowski

Die Aufgabenstellung sorgt offenbar für Diskussionsstoff

Foto © Universität Osnabrück/Uwe Lewandowski

Sehen & entdecken

Foto © Universität Osnabrück/Uwe Lewandowski

Didaktik vor Ort

Foto © Universität Osnabrück/Uwe Lewandowski

Am Pipettierroboter der Strukturbiologie