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Universität Osnabrück - Biologie

Die Osnabrücker Biologie bietet Bachelor- und Master-Studiengänge für Ein-Fach-Studierende (»Biowissenschaften«) und für Zwei-Fächer-Studierende («Gymnasium/LBS/GHR«) an. Details finden Sie über die obere Menüleiste »Lehre«.
Die etwa 15 Arbeitsgruppen decken das gesamte Spektrum der modernen Biologie ab. Weitere Informationen in den »Teasern« oben sowie unter »Forschung« bzw. »Arbeitsgruppen« in der Menüleiste (mitsamt Personalbestand und Lehrveranstaltungen).

Richtfest am Forschungszentrum für zelluläre Nanoanalytik

An der Universität Osnabrück/Fachbereich Biologie entsteht am Westerberg das  "Zentrum für zelluläre Nanoanalytik", das der Erforschung neuer Ansätze der modernen Zellbiologie gewidmet ist. 24 Arbeitsgruppen werden dort mit modernster Technik interdisziplinär arbeiten. Das Richtfest des Zentrums „CellNanOs“ fand am Freitag, 27. Mai 2016, statt.

Im Frühjahr 2013 empfahl der Wissenschaftsrat dem Land Niedersachen die Mitfinanzierung des Forschungsgebäudes. Der Bau soll zu 50 Prozent vom Bund mitfinanziert werden. Unter dem Begriff „Forschungsbau“ wird die gemeinsame Förderung von Neu-, Um- oder Erweiterungsbauten an Hochschulen durch das Land und den Bund verstanden, wobei derartige Bauten national einmaligen Forschungsprojekten dienen sollen.

»Die Biologie der Universität Osnabrück verfügt über internationale Strahlkraft – und das bereits seit vielen Jahren. Das neue Zentrum wird die interdisziplinäre Ausrichtung des Faches auf einzigartige Art und Weise nochmals stärken«, so Prof. Dr. Wolfgang Lücke, Präsident der Universität Osnabrück. »Möglich werden solche Erfolge indes nur, wenn alle an einem Strang ziehen. Auch in dieser Hinsicht ist das fächerübergreifende Engagement der Beteiligten mehr als nur beispielhaft.« Beeindruckt von dem neuem Gebäude zeigte sich auch der Osnabrücker Oberbürgermeister Wolfgang Griesert, der betonte, wie sehr ein solches Forschungszentrum der gesamten Region zugute komme.

Das dreistöckige Forschungszentrum wird an das Hauptgebäude der Biologie angeschlossen und bietet damit die Möglichkeit, den gesamten naturwissenschaftlichen Bereich zu erweitern. In fachübergreifender  Zusammenarbeit der Bereiche Biologie, Chemie, Physik, Mathematik und Kognitionswissenschaft werden aktuelle Fragen der Zellbiologie auf international wettbewerbsfähiger Ebene bearbeitet. »Im Vordergrund stehen dabei Forschungen über die Funktion von Proteinen im zellulären Kontext. Mit Hilfe dieser Erkenntnisse, die im Forschungsbau ab 2017 mit modernsten bildgebenden und bioanalytischen Techniken entwickelt werden, kann man neue Ansätze zur Behandlung von Autoimmunerkrankungen oder Krebs voranbringen«, so Prof. Dr. Jacob Piehler, Biophysiker am Fachbereich Biologie/Chemie der Universität Osnabrück und Mitglied der Lenkungskommission für das Projekt.

Das Gebäude sieht insgesamt 1.500 Quadratmeter Hauptnutzfläche verteilt auf drei Stockwerke vor. Das Erdgeschoss ist für hochempfindliche Licht- und Elektronen-Mikroskopie vorgesehen. Im ersten Obergeschoss werden für die beteiligten Arbeitsgruppen Forschungslabore mit einer Infrastruktur für organische und anorganische Synthesen sowie Biochemie, Molekular- und Zellbiologie eingerichtet. Im zweiten Obergeschoss sind Räume für die Datenauswertung, Büro- und Schulungsräume sowie ein Konferenzraum vorgesehen. Besonderes Augenmerk in der Aufgabenstellung für den Forschungsneubau wurde auf die aufwendige Labor- und Technikplanung gelegt. Ein überdachtes Atrium versorgt die öffentliche Zone auf allen Ebenen mit Tageslicht. Realisiert werden neben klassischen Büros auch Open-Space-Büros, ein Konferenz- und Besprechungsraum sowie durch Offenheit geprägte Kommunikationszonen. In der Fassadengestaltung nimmt ein umlaufendes Ziegelband die Optik der bereits vorhandenen Gebäude auf dem Campus auf.

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