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Biologie


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Universität Osnabrück - Biologie

Die Osnabrücker Biologie bietet (BSc/MSc)-Studiengänge für Ein-Fach-Studierende ("Biowissenschaften") und für Zwei-Fächer-Studierende (Gymnasium/LBS/GHR) an. Nähere Informationen finden Sie in der oberen Menüleiste unter "Lehre".
Die Osnabrücker Biologie besteht derzeit aus 17 Arbeitsgruppen, die das gesamte Spektrum der modernen Biologie abdecken. Bitte blättern Sie die "Teaser" oben durch, weitergehende Informationen finden Sie unter "Forschung" bzw. unter "Arbeitsgruppen" (dort auch zum Personalbestand und den Lehrveranstaltungen) in der Menüleiste oben.

 

Prof. Dr. Ing. Wolfgang Junge wurde in einer Feierstunde vom Fachbereich Physik der FU Berlin die Ehrendoktorwürde verliehen. Junge forscht und lehrt seit mehr als 35 Jahren am Fachbereich Biologie/Chemie der Universität Osnabrück.

Er wurde 1940 in Berlin geboren und studierte dort von 1959 bis 1965 an der Technischen Universität Physik, Mathematik, und Hochfrequenztechnik. Schon während seiner Promotion bei Horst Witt (1968) hatte er über die oxygene Photosynthese gearbeitet. Diesem Arbeitsgebiet blieb er sein Leben lang verpflichtet. 1971 habilitierte sich Junge in Physikalischer Chemie, verbrachte mehrere Forschungsaufenthalte im Ausland und wurde 1973 nach einem Auswärtsruf als Professor für Biophysikalische Chemie an die TU Berlin berufen. 1979 nahm er den Ruf auf eine neu einzurichtende Professur für Biophysik an der Universität Osnabrück an.

1984 gründete er mit Kollegen den ersten Osnabrücker Sonderforschungsbereich, den er bis 1999 als Sprecher koordinierte. Dieser gemeinsam getragene und von der DFG geförderte Forschungsverbund erwarb sich auf dem Gebiet der Membranbiologie exzellentes nationales und internationales Ansehen und etablierte die Osnabrücker Biologie als Forschungsstätte von Rang.

Die Beiträge der Arbeitsgruppe Junge zum Verständnis des molekularen Mechanismus' der rotatorischen Nanomaschine, die in allen lebenden Zellen für die Bereitstellung der »Energiewährung« ATP verantwortlich ist, floß in die Begründung der Chemie-Nobelpreisvergabe 1997 ein.

Die oftmals wegweisende Bedeutung seiner Arbeiten wurde im Lauf der Zeit durch mehrere  Preise und Auszeichnungen gewürdigt: Röntgen Preis, Niedersächsischer Staatspreis, Peter Mitchell Medal, Boris Rajewsky Preis, Human Frontier Science Award, Rebeiz-Foundation Lifetime Achievement Award und das  Bundesverdienstkreuz 1. Klasse.

Neben seinen Forschungs- und Lehraktivitäten nahm Wolfgang Junge vielfältige ehrenamtliche Tätigkeiten in Wissenschaftsorganisationen wahr, u.a. im Bewilligungsausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft, als Kurator der Volkswagen-Stiftung, in wissenschaftlichen Beiräten zweier Max-Planck-Institute und als Präsident der »International Society of Photosynthesis Research«. 

 »Die Auszeichnung für Wolfgang Junge zeigt sein Renommee und seinen Einfluß über nationale Grenzen hinaus. Wir gratulieren diesem Ausnahmewissenschaftler von ganzem Herzen«, so der Dekan des Fachbereichs, Prof. Dr. Roland Brandt.

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