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Universität Osnabrück - Biologie

Die Osnabrücker Biologie bietet (BSc/MSc)-Studiengänge für Ein-Fach-Studierende ("Biowissenschaften") und für Zwei-Fächer-Studierende (Gymnasium/LBS/GHR) an. Nähere Informationen finden Sie in der oberen Menüleiste unter "Lehre".
Die Osnabrücker Biologie besteht derzeit aus 15 Arbeitsgruppen, die das gesamte Spektrum der modernen Biologie abdecken. Bitte blättern Sie die "Teaser" oben durch, weitergehende Informationen finden Sie unter "Forschung" bzw. unter "Arbeitsgruppen" (dort auch zum Personalbestand und den Lehrveranstaltungen) in der Menüleiste oben.

Grundsteinlegung für das neue Forschungszentrum »Center of Cellular Nanoanalytics Osnabrück« am Campus Westerberg

 

Mit dem Bau des national einmaligen interdisziplinären Zentrums für zelluläre Nanoanalytik wird bis 2017 ein innovatives Forschungszentrum an der Universität Osnabrück entstehen. Die Realisierung neuer Ansätze der modernen Zellbiologie durch insgesamt 24 Arbeitsgruppen mit modernster Technik im interdisziplinären Verbund rückt damit in greifbare Nähe. Die Grundsteinlegung des Center of Cellular Nanoanalytics (CellNanOs) fand am Donnerstag, 27. August, am Campus Westerberg statt.

Im Frühjahr 2013 empfahl der Wissenschaftsrat dem Land Niedersachen die Mitfinanzierung des neuen Forschungszentrums und stimmte so  dem Antrag des Landes Niedersachen zu. Der Bau wird zu 50 Prozent vom Bund mitfinanziert.

Dazu die niedersächsische Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajić: »Der Bau des CellNanOs ermöglicht ein anspruchsvolles Forschungsvorhaben, das an den Schnittstellen zwischen Biologie, Chemie, Physik, Mathematik und Kognitionswissenschaften ansetzt. Durch die gemeinsame Methodenentwicklung kann künftig noch zielführender geforscht werden. Mit der Realisierung des Forschungsbaues hat sich die Universität Osnabrück gegen eine starke Konkurrenz aus anderen Bundesländern durchgesetzt und repräsentiert damit in hervorragender Weise den Forschungsstandort Niedersachsen.«

»Die Biologie der Universität Osnabrück kann bereits zahlreiche Erfolge vorweisen. Der Bau dieses Zentrums trägt dazu bei, die interdisziplinäre Ausrichtung des Faches auf eine einzigartige Art und Weise zu stärken«, so Prof. Dr. Wolfgang Lücke, Präsident der Universität Osnabrück. »Möglich werden solche Erfolge indes nur, wenn alle an einem Strang ziehen. Auch in dieser Hinsicht ist das fächerübergreifende Engagement der Beteiligten mehr als nur beispielhaft.«

Beeindruckt von dem neuem Gebäude zeigte sich auch der Osnabrücker Oberbürgermeister Wolfgang Griesert. Er betonte vor allem die weitreichende Ausstrahlung, die ein solches Forschungszentrum mit sich bringt, und die letztendlich der gesamten Region zugute kommt.

Das dreistöckige Forschungszentrum wird am Campus Westerberg errichtet, an das Hauptgebäude der Biologie angeschlossen und bietet der Universität Osnabrück die Möglichkeit, ihren gesamten naturwissenschaftlichen Bereich zu erweitern. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Bereiche Biologie, Chemie, Physik, Mathematik und Kognitionswissenschaft ermöglicht das Bearbeiten aktueller Fragestellungen der Zellbiologie auf international kompetitiver Ebene. Synergistische Effekte sind dabei ebenso erwünscht wie aufgrund der räumlichen Nähe der beteiligten Fachbereiche und der Kooperation in einem gemeinsamen Forschungsbau mit Sicherheit realisierbar.

»Im Vordergrund dabei stehen Forschungen über die Funktion von Proteinen im zellulären Zusammenhang. Mit Hilfe dieser Erkenntnisse, welche im Forschungsbau ab 2017 mit modernsten bildgebenden und bioanalytischen Techniken entwickelt werden, kann man neue Ansätze zur Behandlung von Autoimmunerkrankungen oder Krebs voranbringen«, so Dr. Jacob Piehler, Professor für Biophysik am Fachbereich Biologie/Chemie der Universität Osnabrück.

Das Gebäude sieht insgesamt 1.500 Quadratmeter Hauptnutzfläche vor, verteilt auf drei Stockwerke. Das Erdgeschoß ist für hochempfindliche Licht- und Elektronenmikroskopie vorgesehen. Im ersten Obergeschoß werden für die beteiligten Arbeitsgruppen Forschungslabore eingerichtet. Im zweiten Obergeschoß sind Räume für die Datenauswertung, Büro- und Schulungsräume sowie ein Konferenzraum vorgesehen. Ein überdachtes Atrium versorgt die öffentliche Zone auf allen Ebenen mit Tageslicht.

Stefan Franke, stellvertretender Leiter des Staatlichen Baumanagements Osnabrück-Emsland, betont die gute Zusammenarbeit bei den bisherigen Planungen: »Es ist erfreulich, wie effektiv und reibungslos der Planungsprozess bisher verlaufen ist. Dafür mein besonderer Dank, insbesondere an die Projektbeteiligten der Universität Osnabrück.«

 

 

 

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