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Biologie


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Universität Osnabrück - Biologie

Die Osnabrücker Biologie bietet Bachelor- und Master-Studiengänge für Ein-Fach-Studierende (»Biowissenschaften«) und für Zwei-Fächer-Studierende («Gymnasium/LBS/GHR«) an. Details finden Sie über die obere Menüleiste unter »Lehre«.
Die Arbeitsgruppen decken das gesamte Spektrum der modernen Biologie ab. Weitere Informationen in den durchschaltbaren »Teasern« oben sowie über die Menüleiste.  Personalbestand und Lehrveranstaltungen unter Arbeitsgruppe/MitarbeiterInnen.

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Molekularer Mechanismus zur Kontrolle der angeborenen Immunabwehr

Kei-ichiro Arimoto, Sara Löchte, Samuel A Stoner, Christoph Burkart, Yue Zhang, Sayuri Miyauchi, Stephan Wilmes, Jun-Bao Fan, Jürgen J Heinisch, Zhi Li, Ming Yan, Sandra Pellegrini, Frédéric Colland, Jacob Piehler & Dong-Er Zhang
STAT2 is an essential adaptor in USP18-mediated suppression of type I interferon signaling
Nature Structural and Molecular Biology 2017
DOI: 10.1038/nsmb.3378

Der menschliche Körper kann einen Befall durch Pathogene, aber auch entartete Zellen als Ursache von Krebserkrankungen  frühzeitig erkennen und lokal mit Botenstoffen bekämpfen. Dadurch warnen die erkrankten Zellen benachbarte gesunde Zellen. Diese Botenstoffe, die Interferone, starten in den Zielzellen ein Abwehrprogramm, das die Ausbreitung des Pathogens auf die gesunde Zelle massiv erschwert.

Allerdings können durch diese Abwehrmaßnahmen auch gesunde Zellen geschädigt werden, die angeborene Immunabwehr ist mithin ein zweischneidiges Schwert. Für den Organismus ist es überlebenswichtig, das Ausmaß der Abwehr mittels molekularer Regulatoren genau zu kontrollieren. Es zeigte sich nun in internationaler Zusammenarbeit (die Beteiligten aus der Osnabrücker Biologie sind oben hervorgehoben), daß ein wichtiger derartiger Regulator ein Effektorprotein mit zentraler Rolle in der Signalvermittlung der Zielzelle nutzt.

Die direkte Kopplung von Regulator und Effektorprotein hält die angeborene Immunabwehr immer in einer produktiven Balance, der Organismus wird vor einer Überreaktion geschützt. Das mechanistische Verständnis der Regulatorfunktion eröffnet neue therapeutische Strategien um virale Erkrankungen oder auch Krebs durch die gezielte Unterstützung körpereigener Abwehrmechanismen zu bekämpfen (Jacob Piehler).